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Risiken beim Babyschwimmen

Babyschwimmen macht Kindern und Eltern Spaß, fördert die Eltern-Kind-Bindung und ist darüber hinaus auch noch gut für die motorische Entwicklung und das Wahrnehmungsvermögen des Babys. Doch wie in Kita, Kindergarten und überall sonst, wo viele Kinder aufeinander treffen, birgt auch das Babyschwimmen ein Ansteckungsrisiko. Mittelohrentzündungen und Durchfallerkrankungen stehen ganz oben auf der Liste der Erkrankungen, die sich beim Babyschwimmen verbreiten.

An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass man mit kranken Kindern nicht zum Baby- oder Kinderschwimmen gehen soll.

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Rotaviren

Rotaviren sind der häufigste Verursacher von Brechdurchfällen bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu drei Jahren. Fast jedes Kind macht bis zu seinem fünften Lebensjahr mindestens eine Rotavirus­infektion durch. Da das Immunsystem der Kleinkinder noch keine Zeit hatte, körpereigene Abwehrkräfte aufzubauen, können die Viren sehr gefährlich werden. Rotaviren sind besonders widerstandsfähig und überleben selbst im gechlorten Schwimmbadwasser. Sie können bei Säuglingen und Kleinkindern schwere Brechdurchfälle mit nicht vorhersehbarem Krankheitsverlauf auslösen. Durch Erbrechen und Fieber verlieren die kleinen Patienten sehr viel Flüssigkeit und lebensnotwendige Elektrolyte. Innerhalb kurzer Zeit kann der kleine Körper so stark austrocknen, dass die Situation lebensbedrohlich wird. Der schnellstmögliche Weg ins Krankenhaus ist dann unvermeidlich.

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Impfung

Eine wirksame Art der Vorbeugung ist die Impfung. Gegen Rotaviren gibt es eine gut verträgliche Schluckimpfung, die gegen die fünf in Europa häufigsten Typen von Rotaviren immunisiert. Da es sich um eine Schluckimpfung handelt, ist diese besonders gut verträglich. Geimpft werden sollten Säuglinge bereits im Alter von 6 Wochen. Die komplette Impfserie sollte bis zu einem Alter von 26 Wochen abgeschlossen sein. Die Impfung wirdin Sachsen und Brandenburg bereits öffentlich empfohlen. Immer mehr Krankenkassen erkennen den Nutzen der Schluckimpfung für die Kinder und übernehmen die Kosten Nachfragen bei Ihrer Kasse lohnt sich also.

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Atemwegserkrankungen und Mittelohrentzündungen

Auch Atemwegserkrankungen und Mittelohrentzündungen können für Kleinkinder und Säuglinge sehr unangenehm sein. Hier gilt: Vorbeugen ist besser als heilen. Während des Schwimmens sollten Eltern unbedingt auf Zeichen von Unterkühlung (z.B. blaue Lippen) beim Baby achten und bei Warnsignalen das Wasser sofort verlassen. Nach dem Schwimmen sollte der Säugling besonders an Kopf und Ohren sofort gut abgetrocknet und der Kopf mit einer Mütze geschützt werden. Bei beginnender Erkältung ist es besser, ganz auf das Schwimmen zu verzichten.

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